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Gefangen

Ich sitze auf einer Bank
und schau hinaus aufs Meer.
Gedanken kann ich nicht fassen,
in meinem Kopf ist alles leer.

Ich bin gefangen in meinen Gedanken,
bin gefangen in meiner Welt.

Meine Blicke schweifen über den Horizont.
Ich versuche zu denken,
alles vergessen,
ich hatte es mal gekonnt.

Ich bin gefangen in meinen Gedanken,
bin gefangen in meiner Welt.

Ich kann mich nicht erkennen und weiß nicht wer ich bin.
Hatte so viel vor im Leben
doch jetzt, jetzt macht es nicht mehr Sinn.

Ich bin gefangen in meinen Gedanken,
bin gefangen in meiner Welt.

Ich warte auf das Erwachen,
warte, dass mich jemand weckt.
Das Warten ist für immer vergebens,
denn meine Welt ist mit Nebel zugedeckt.

Ich bleibe gefangen in meinen Gedanken,
bin für immer gefangen in meiner eigenen Welt.

 

Das Leben ist,
warten auf den Tod.

 (Hansjürgen Wölfinger)

 

Weitere Gedichte unter Gedichteband   "Worte für die Seele"